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Was geht so ab im EC-Jahresteam? Und was bedeutet es ein FSJ in Haus Friede zu machen?
Dazu gab Sven Göttner ein Interview.
Thomas Clever (TC): Sven, ein Drittel des FSJ ist nun schon um. Bist du immer noch froh, hier zu sein, oder hast du es auch schon einmal bereut, ein FSJ in Haus Friede angefangen zu haben? Sven (S):Grundsätzlich kann ich nicht Nein zu der Frage sagen. Ein FSJ ist ein hartes Stück Arbeit. Vor alllem beschäftigt man sich viel mit sich selbst, was nicht unbedingt immer ein angenehmer Punkt ist. Man fängt an sich selbst in Frage zu stellen, beschäftigt sich sehr mit seiner Vergangenheit und entwickelt sich weiter, ein Prozess der wirklich viel Kraft kostet um ehrlich zu sein. Trotzdem würde ich sagen, dass ich sehr froh bin hier zu sein! TC: Wie erlebst du das Miteinander im Jahresteam? Ihr wohnt ja in der Wohngemeinschaft ganz schön eng aufeinander. S: Ich finds grässlich (lacht). Nein quatsch. Ich freu mich jedes Mal darüber so coole Leute um mich herum zu haben, mit denen man Spaß haben kann, mit denen man aneinander gerät, mit denen man reden kann...aber auf engem Raum zusammenzuleben hat natürlich auch seine Nachteile. Ob die Musik manchmal zu laut ist, was bei uns weniger der Punkt ist (lacht noch lauter), oder ob man sich zwischendurch mal über organisatorische Dinge streitet. Generell treffen hier verschiedene Charaktere und Meinungen aufeinander und das Leben untereinander ist natürlich nicht immer einfach. TC: Und wie geht es dir mit dem Arbeitsalltag? Hast du dir das so vorgestellt? Was sind für dich in der Arbeit die größten Herausforderungen? Was macht dir am meisten Spaß? S.: Also um das vorab zu klären: Der Arbeitsalltag, den man in Haus Friede erlebt ist mit nichts zu vergleichen. Das Arbeitsklima ist super, der Spaß steht nicht im Hintergrund und vor allem glaube ich ist das Arbeiten in Haus Friede wesentlich entspannter, als in einem Betrieb, der hauptsächlich auf Leistungen setzt. Wenn man einen Fehler gemacht hat lernt man daraus und macht es beim nächsten Mal anders, weil man die Chance dazu bekommt. Man lernt das Arbeiten und man bereitet sich darauf vor, wie es später einmal aussehen soll. TC: Gibt es Dinge, die dir schon in den ersten Monaten des FSJ´s besonders wichtig geworden sind und die dich weitergebracht haben? S: Ich glaube in den ersten Monaten habe ich mich mehr damit beschäftigt mich selber noch ein wenig einzuarbeiten, bzw mich einarbeiten zu lassen. Da der Florian und ich aber eher in die Hausmeistertätigkeiten eingearbeitet wurden, war es für mich doch schon ziemlich prägnant zu wissen, dass wir dasselbe mit unseren Mit-FSJlern tun durften. TC: Welche Fragen beschäftigen dich, wenn du in die Zukunft schaust? S.: Hauptsächlich die Frage „Was mache in nach meinem FSJ?“ (grinst). Wenn ich in die Zukunft schaue...wie spannend. Ich glaube generell beschäftigt mich so die Frage, was passiert nach meinem FSJ und wohin führt mich Gott. TC.: Vielen Dank für diese persönlichen Einblicke! Abschließend eine letzte Frage: Wenn dich ein Freund fragen würde, was es bringen würde, ein FSJ in Haus Friede zu machen: Was würdest du ihm sagen? S.: Ich würde ihm sagen, dass man lernt mit Menschen zusammenzuleben, seine Gaben entdeckt und vor allem eine Zeit mit Gott verbringt, denn das ist das was an erster Stelle steht. Egal wieviel Shit hier auch zwischendurch mal passieren mag, grundsätzlich erfährt man eine Nähe mit Gott, die einen weiterbringt. TC.: Wir wünschen dir weiter Gottes Segen und viele gute Erfahrungen im EC-Jahresteam. |